Wir denken, die Zukunft liegt voraus,
doch kann es ganz leicht sein,
dass der Vergangenheit goldener Schein
die Zukunft löscht ganz einfach aus.
Die Angst um Wohlstand, Geld und Macht
führt uns in der Psyche dunkle Nacht.
Nächtens sind wir meisten blind,
das weiß heute jedes Kind.
Drum ward der Scheinwerfer erfunden,
er vertreibt uns die dunklen Stunden,
zeigt uns nur, was in seinem Schein,
alles andere darf nicht wirklich sein.
Die im Dunkel sieht man nicht,
hat ein Berühmter schon gesagt.
Wir müssen im Dunkeln sehen lernen,
erst dann dürfen wir blicken zu den Sternen.
Die Sterne uns die Zukunft weisen,
wir sind noch jung und wollen reisen,
Einsichten erfahren und gewinnen.
Wir haben Kraft und sind bei Sinnen.
Nur wenn wir die Wahrnehmung erweitern,
werden wir in Zukunft auch nicht scheitern.
Wir sehen was verborgen ist,
erkennen Gutes, vermeiden Mist.
Das Kriegsgeschrei der Presseleute,
die Politik der fetten Beute,
macht uns verdrießlich so das Heute.
Nehmen wir uns´re Zukunft in die Hand,
gibt’s Frieden und Wohlstand im ganzen Land.
Das geht nur wenn wir versteh´n,
im andren die geist´gen Seelen seh´n.
Denn ohne Spirit fehlt die Kraft,
die uns die Zukunft erst schafft.
Diese müssen ganz neu wir denken,
dann können wir das Schicksal lenken.
Die Menschen im Einklang mit der Erde,
mit Spiritualität der Planet friedlich werde.
Dann steht das Weltall uns weit offen,
auf Kontakte wir können hoffen.
Doch bis zum Aufbruch zu den Sternen,
müssen wir noch ganz viel lernen.
Befreit von Ängsten und auch Zwängen
wir hinaus ins Weltall drängen.
Andy Hermann