Spiritualität trifft Wissenschaft


Viele glauben, Wissenschaft und Glaube schließen einander aus. Das eine sei rein faktenbasiert und beweisbar, das andere sei nur in der Psyche des Menschen vorhanden und daher bloße Einbildung.

Doch diese Sicht ist veraltet und tief im Neunzehnten Jahrhundert verhaftet und der reine Materialismus muss dabei genauso überwunden werden, wie das antiquiertes Gottesbild von "Gottvater, Sohn und Heiligem Geist".

 

Heute darf dies ganz anders gesehen werden, wenn die Triade, von Johann Gottlieb Fichte zur Anwendung kommt, die fälschlicherweise lange Hegel zugeschrieben worden ist.

 

These - Antithese - Synthese

 

Diese Triade, die lange Zeit für den dialektischen Materialismus verwendet worden ist, kann auch ganz anders verwendet werden, wie hier versucht wird, zu zeigen.

 

These
"Glaube"

Der Glaube der Kirche von Christi Geburt bis in die Gegenwart, der alles Gott unterordnet und den Menschen als unmündiges von Gott getrenntes Geschöpf betrachtet, der nur von der Kirche von seinen Sünden befreit werden kann, um zur Erlösung zu gelangen.

Grundlage sind nur die Heiligen Schriften und deren Deutung durch die Kirchen. Fortschritt und unabhängiges Denken sind nicht erforderlich, da alles so bleiben soll, wie es ist.

Die Frage nach dem Sinn der Schöpfung wird schlüssig erklärt und teilweise auch beantwortet.

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Antithese "Wissenschaft"

Der auf Wissenschaft basierende Materialismus, der sich nur auf die Materie und alles Messbare konzentriert und die Welt bis ins kleinste Detail erklären will (Reduktionismus).

Was nicht wissenschaftlich erfassbar und messbar ist, existiert nicht, bis der Gegenbeweis vorliegt.

Nur durch Fortschritt und Wachstum sind die materiellen Bedürfnisse der Menschheit zu befriedigen. Andere Bedürfnisse sind bloß Privatsache und eher störend für die Wirtschaft.

Die Frage nach dem Sinn der Schöpfung darf nicht gestellt werden, da die Wissenschaft darauf keine Antwort hat. Alles sei zufällig entstanden und das Universum nur eine zufällige Fluktuation im Quantenschaum.

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Synthese

"gelebte Spiritualität"

Die Menschen dürfen erleben, dass sie mehr als Materie sind, und geistig miteinander schwingen und kommunizieren können. Sie fühlen sich dem Universum und der Schöpfung genauso verbunden, wie ihren Nächsten und Liebsten. 

Sie erkennen, dass alle Menschen gemeinsam jetzt Verantwortung für eine gesunde und lebensfreundliche Umwelt am gesamten Planeten Erde übernehmen müssen.

Sie fühlen sich berufen, die Schöpfung weiterzuentwickeln zum Wohle aller Lebewesen auf diesem Planeten. Natur und Technik sind nicht länger Gegensätze sondern ergänzen einander.

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